Kategorie: Allgemein

Mont-Saint-Michel

Le Mont-Saint-Michel ist eine französische Gemeinde mit 36 Einwohnern (Stand 1. Januar 2014) im Département Manche in der Region Normandie. Die Gemeinde besteht seit 708 auf der felsigen Insel Mont Saint-Michel in der Bucht des Mont-Saint-Michel im Wattenmeer der Normandie. Die Insel ist etwa einen Kilometer von der Küste entfernt und nur ca. 55.000 m² groß (Umfang ca. 830 Meter). In der Nähe sind die Mündung des Couesnon, die Stadt Avranches und die Grenze zur Bretagne. Die Landschaft heißt Avranchin.

Mont Saint-Michel Südfront.Parkplatz des Mont Saint-Michel, vor Beginn der Umbauarbeiten (2003)Blick vom Mont Saint-Michel über Damm und Couesnon in Richtung Festland, vor Beginn der Umbauarbeiten (2007)

Der Mont Saint-Michel 2014 mit dem neuen Steg (Dietmar Feichtinger Architectes)Pendelbus zur Insel Le Mont-Saint-Michel.Die Stadt unterhalb des Klosters.Besucherandrang in den engen Gassen, die Grande Rue.Buchmalerei aus den Très Riches Heures du Duc de Berry um 1415. Mont Saint-Michel Nordseite, umgeben vom Watt.

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Etretat

Étretat liegt auf Meereshöhe direkt am Ärmelkanal in einer der wenigen Talöffnungen in der

120 km langen Steilküste zwischen Dieppe und Le Havre, die wegen ihrer hellen Färbung

Alabasterküste genannt wird. Der Tidenhub ist, wie überall in der Normandie, beträchtlich.

Die Klippen von Étretat entstanden in der Oberkreide. Sie bestehen im Wesentlichen aus

weißer Kreide und aus Feuerstein.[1] Andere Mineralien, die an der Küste der östlichen

Normandie häufig sind, kommen bei Étretat nicht vor. Man findet dort weder den Sandstein, der

im Norden des Départements in der Gegend von Dieppe auftritt, noch den gelblichen Oolith aus

der Gegend von Caen.

Bei Fécamp, etwas weiter nördlich, findet man die höchsten Klippen dieses Typs mit 105 m

Höhe. Die Falaises d’Aval südwestlich von Étretat sind 75 m hoch, die östlich gelegenen

Falaises d’Amont sind 84 m hoch. Unterhalb der Klippen findet man Geröll, das vom Absturz

großer Felsbrocken herrührt. Die Erosion durch Regenwasser, das in die poröse Kreide

eindringt, und Frost fördern diesen Zerfall. An der Basis erodiert die Meeresbrandung den Fels.

Die Kreide wird im Meerwasser gelöst und fortgespült. Der schichtweise abgelagerte Feuerstein

bleibt unterhalb der Felsen liegen. Er wird in der Meeresbrandung zu rundlichen Kieseln

geschliffen. Diese bilden die charakteristischen Kiesstrände an der Alabasterküste. Die Erosion

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Giverny

Das Haus und der Garten von Claude Monet wurden 1976 in das Zusatzverzeichnis der

offiziellen historischen Denkmale eingetragen. Das Grundstück ist außerdem als Site classé

(Naturdenkmal) eingestuft. Um 1890 kaufte Monet drei Parzellen Land, auf dem sich drei

Häuschen befanden. Er richtete dort seinen Garten ein und baute sich zwischen 1911 und 1918

ein Haus, das heute ein Museum beherbergt.[7] Der erste Teil des von ihm eingerichteten

Gartens war das Clos Normand, ein abgeschlossener Garten voller Rosen, Pfingstrosen,

Goldlack, Kapuzinerkressen, Waldreben, Klatschmohn, Tulpen und Schwertlilien. Der zweite

Teil war ein Wassergarten, mit einem Teich, einer japanischen, mit Wisteria überdachten

Brücke, Seerosen, einer Trauerweide, Bambus und Rhododendren.

Als Monet 1883 nach Giverny zog, war das alte Hôtel Baudy nur eine Épicerie mit Ausschank.

Es war nach den damaligen Besitzern benannt. 1891 wurde das Gebäude zu einem Hotel mit

20 Zimmern umgestaltet und beherbergte vor allem Maler aus den Vereinigten Staaten. Der

Rosengarten des Hôtel Baudy wurde ebenfalls gegen Ende des 19. Jahrhunderts angelegt.

Heute wird das Gebäude als Restaurant genutzt.